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OperationenEine bevorstehende Operation führt bei vielen Menschen zur Verunsicherung. Wenn der operative Eingriff mit einer Fruchtbarkeitsstörung zusammenhängt, kommt ein emotionales Element dazu, das man so nur im Fall von Unfruchtbarkeit findet. Paare, die mit dieser Art von Operation konfrontiert sind, haben manchmal das Gefühl, dass viel von dem Eingriff abhängt. Sie hoffen vielleicht verzweifelt, dass die Operation ihr Problem endgültig löst und eine Schwangerschaft ermöglicht. Dies ist eine natürliche Reaktion, die jedoch nicht immer realistisch ist. Denken Sie daran: die Behandlung von Unfruchtbarkeit ist in manchen Fällen zeitaufwändig und erfordert mehrere Behandlungen. Verschiedene männliche und weibliche Fruchtbarkeitsstörungen können operativ behandelt werden. Bei Störungen, die den Mann betreffen, werden in der Regel strukturelle Anomalien operativ korrigiert, die den Fluss der Samenzellen und/oder der Samenflüssigkeit beeinträchtigen. Störungen, welche die Frau betreffen, und die in manchen Fällen einer operativen Korrektur bedürfen, sind vielfältiger und beinhalten unter anderem auch Endometriose, Anomalien der Eileiter und Myome. Erwähnenswert ist, dass diese und andere Störungen in manchen Fällen medikamentös und nicht operativ behandelt werden können. Wie immer sollten Sie die Behandlungsmöglichkeiten mit Ihrem Arzt besprechen. Dieser Abschnitt befasst sich schwerpunktmäßig mit männlichen und weiblichen Störungen, die häufig operativ behandelt werden müssen. Sie finden hier Informationen zu den Operationsverfahren, Kosten, Nebenwirkungen und Ergebnissen. Mit einem operativen Eingriff sind immer auch Risiken verbunden. Aus diesem Grund muss eine sorgfältige Abwägung zwischen diesen Risiken und der beabsichtigten Wirkung eines derartigen Eingriffs erfolgen. In der folgenden Übersicht sind für jeden Eingriff einige mögliche Risiken oder Komplikationen angegeben. Zu den Risiken werden Symptome gezählt, mit denen die Patienten rechnen müssen, da diese eine direkte Folge des jeweiligen Eingriffs sein können. Ein Beispiel hierfür ist Übelkeit nach der Narkose. Dies bedeutet nicht, dass dies bei allen Patienten auftritt. Darüber hinaus muss nicht jeder in demselben Maße Beschwerden haben. Neben den Risiken ist jeder Eingriff ebenfalls mit möglichen Komplikationen behaftet. Diese kommen glücklicherweise nur selten vor, der Patient muss jedoch trotzdem auf diese Möglichkeit hingewiesen werden. Für jeden Eingriff werden im Folgenden einige der Komplikationen genannt, die für den jeweiligen Eingriff dokumentiert sind. Im Fall von fruchtbarkeitsfördernden Operationen spielen Entscheidungen und die Wahl einer bestimmten Option eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie im Vorfeld alle Vor- und Nachteile mit Ihrem Gynäkologen ausführlich besprechen. |
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