Wunschkind-Begleiter ist ein individuelles Newsletterprogramm |
Humanes Choriongonadotropin (HCG)Das Schwangerschaftshormon humanes Choriongonadotropin (HCG) kann verordnet werden, um das Freisetzen der Eizelle selbst herbeizuführen, mit anderen Worten um den tatsächlichen Eisprung zu stimulieren. Dieses Hormon kann bei Frauen angewendet werden, bei denen die Follikelreifung oder Ovulation ausbleibt, oder auch im Rahmen von Fruchtbarkeitsbehandlungen, um den Zeitpunkt des Eisprungs besser bestimmen zu können. Es gibt folglich einen Unterschied zwischen den Hormonen, die das Heranreifen von Eibläschen stimulieren und Hormonen, die zur Stimulation der letzen Phase der Reifung und den Eisprung selbst angewendet werden. In vielen Fällen wird HCG auch in Kombination mit ovulationsinduzierenden Medikamenten angewendet. Das Hormon HCG wird aus dem Urin von schwangeren Frauen gewonnen. WirkmechanismusUnter Einfluss von HCG finden die letzte Phase der Reifung und schließlich der Eisprung statt, wodurch der körpereigene LH-Gipfel, der dies in der natürlichen Situation übernimmt, ersetzt wird. Darüber hinaus kann HCG auch zur Unterstützung der Lutealphase verordnet werden (als Ersatz des körpereigenen LHs).Art der AnwendungHCG muss mithilfe einer einmaligen Injektion unter die Haut (subkutan) zu einem vom Arzt festzulegenden Zeitpunkt verabreicht werden. Dies kann die Frau selbst erlernen. Wenn eine Insemination geplant ist, ist der Zeitpunkt der HCG-Injektion von entscheidender Bedeutung, da der Eisprung ungefähr 36 Stunden nach der Injektion stattfindet. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, zu welchem Zeitpunkt Sie die Injektion verabreicht bekommen müssen. Im Fall von IVF ist es überaus wichtig, dass Sie die HCG-Injektion genau zu dem vom Arzt angegebenen Zeitpunkt verabreicht bekommen, da der Zeitpunkt der Punktion hierauf abgestimmt ist. Die Eizellen sollten dann vollständig herangereift sein, die Eizelle darf jedoch noch nicht freigesetzt worden sein. Nebenwirkungen
|
|