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EndometriumbiopsieAuch bei Frauen mit normaler Ovulation kann die Gebärmutterschleimhaut in manchen Fällen nicht ausreichend auf die Aufnahme des Embryos vorbereitet sein. Bei der Endometriumbiopsie wird der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) einer Frau eine kleine Gewebeprobe entnommen und unter dem Mikroskop untersucht. Diese Biopsie ermöglicht die Beurteilung der Lutealphase der Frau (die Phase des Menstruationszyklus vor der Menstruation, jedoch nach der Ovulation). Diese Untersuchung findet im Rahmen von Fruchtbarkeitsuntersuchungen nicht mehr häufig statt. Warum wird die Untersuchung durchgeführt?In den meisten Fällen wird eine Endometriumbiopsie nicht im Rahmen einer Fruchtbarkeitsuntersuchung durchgeführt, sondern um andere Probleme, wie beispielsweise einen abnormen Blutverlust in der Menopause, zu beleuchten. In einigen Fällen kann sich der Arzt jedoch dazu entschließen, eine Endometriumbiopsie durchzuführen, um zu beurteilen, ob die Gebärmutterschleimhaut normal auf das Hormon Progesteron reagiert oder nicht. Mithilfe der Endometriumbiopsie kann auch eine abnorme Gebärmutterblutung untersucht werden, die meist ebenfalls Ausdruck von Hormonstörungen ist.Wie wird die Untersuchung durchgeführt?Die Gewebsentnahme erfolgt in der Arztpraxis in der Regel drei bis sieben Tage vor dem voraussichtlichen Beginn der Monatsblutung der betreffenden Frau. Vor einer Endometriumbiopsie muss unbedingt sichergestellt sein, dass die Frau nicht schwanger ist. Zur Entnahme einer Gewebeprobe aus der Gebärmutterschleimhaut führt der Arzt einen Katheter (flexibles röhrenförmiges Instrument) durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter ein. Das Untersuchungsverfahren selbst kann leichte Schmerzen oder Krämpfe verursachen. Manche Ärzte empfehlen die Einnahme eines Schmerzmittels vor dem Eingriff, um die Beschwerden auf ein Minimum zu beschränken. Die Gewebeprobe wird dann zur Untersuchung der zu diesem speziellen Zeitpunkt des Menstruationszyklus vorhandenen Zellarten an ein Labor eingeschickt. Die Arten von Zellen, die in der Gebärmutterschleimhaut vorhanden sind, verändern sich im Verlauf des monatlichen Zyklus; die Diagnose kann dann ausgehend von der festgestellten Zellart im Vergleich zum Tag des Monatszyklus gestellt werden. Eine Hormonbehandlung (Progesteron oder andere Medikamente) kann die Synchronisierung von Zyklustagen und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wieder herstellen. |
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