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EndometrioseDie Schleimhaut der Gebärmutter wird als Endometrium bezeichnet. Diese Schleimhaut wird einmal im Monat vom Körper abgestoßen (Menstruationsblutung), wenn keine Schwangerschaft eingetreten ist. In manchen Fällen befindet sich Endometriumgewebe auch außerhalb der Gebärmutter. Abhängig von der Stelle, an der sich diese Endometrioseherde befinden, kann dies zu verschiedenen Beschwerden führen und Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Eine Deformierung der anatomischen Verhältnisse durch die Endometriose kann die Eileiter blockieren und die Spermien somit daran hindern, die weibliche Eizelle zu erreichen und zu befruchten. Manchen Theorien zufolge kann Endometriose Substanzen abgeben, die eine relativ toxische Wirkung haben und die Fruchtbarkeit mindern können. SymptomeSchmerzen beim Geschlechtsverkehr und schmerzhafte, starke Monatsblutungen können Symptome der Endometriose sein. Einige der schlimmsten Fälle von Endometriose können jedoch völlig symptomlos verlaufen. Untersuchung UrsacheDie Ursache von Endometriose ist nicht eindeutig geklärt, der allgemein anerkannten Theorie zufolge beruht sie jedoch auf einer retrograden Menstruation. Dieser Rückwärtsfluss von Menstruationsblut durch die Eileiter und in das Becken könnte zur Implantation (Einnistung) von Endometriumzellen auf den Eierstöcken und der Gebärmutter führen. Manche Forscher nehmen auch eine genetische Ursache an, da weibliche Familienmitglieder diese Störung bisweilen gemeinsam aufweisen.BehandlungEine Endometriose kann je nach dem Schweregrad der Störung auf verschiedene Weise behandelt werden:
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