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Vorzeitige OvarialinsuffizienzVorzeitige Ovarialinsuffizienz (Premature Ovarian Failure, POF), auch als vorzeitige Menopause bezeichnet, ist der übliche Fachausdruck, der verwendet wird, wenn die Ovulation bei einer Frau früher ausbleibt, als dies im Durchschnitt der Fall ist. Das Durchschnittsalter für den Eintritt der Menopause liegt in einem Bereich von 45 bis 55 Jahren. Bei Frauen unter dem 40. Lebensjahr, bei denen die regelmäßige Ovulation endgültig aussetzt, geht man von einer vorzeitigen Menopause aus. SymptomeBei den Frauen können die für die Menopause typischen Symptome auftreten, wie beispielsweise Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen, oder sie bemerken keinerlei Veränderungen. Die Dauer der Menstruationszyklen kann sich verändern, oder die Zyklen können völlig aussetzen. Diese Störung wird oft unkorrekt als Ursache von Störungen der Ovulation bei Frauen angegeben, die sich lediglich in einem späteren gebärfähigen Lebensalter befinden. Wenn bei der Mutter oder Schwester der betreffenden Frau eine vorzeitige Menopause einsetzt bzw. eingesetzt hat, ist es sinnvoll, dies Ihrem Arzt mitzuteilen, da dies anscheinend häufiger innerhalb der Familie vorkommt. Mithilfe von Hormonuntersuchungen kann schnell festgestellt werden, ob es sich um eine (kommende) vorzeitige Menopause handelt.UrsacheIn vielen Fällen von vorzeitiger Ovarialinsuffzienz kann keine Ursache festgestellt werden. Die folgenden Ursachen sind jedoch stets auszuschließen:
BehandlungWenn die Eierstockreserve klein ist, womit ein begründeter Verdacht auf eine kommende vorzeitige Menopause gegeben ist, ist keine Zeit zu verlieren, d.h. mit den Fruchtbarkeitsbehandlungen muss schnell begonnen werden. Wenn die Eierstöcke nur unzureichend auf die Medikamente ansprechen, können die eigenen Eizellen der Frau leider nicht mehr verwendet werden. |
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