• Unerfüllter Kinderwunsch
    • Fortpflanzung – Grundlagen
    • Weibliche Unfruchtbarkeit
    • Männliche Unfruchtbarkeit
    • Lebensweise und Unfruchtbarkeit
    • Erste Schritte
    • Hilfe suchen
  • Untersuchung und Diagnose
    • Der richtige Arzt
    • Die erste Fruchtbarkeits-untersuchung
    • Symptome bei der Frau
    • Zusätzliche Untersuchungen bei der Frau
    • Diagnose bei der Frau
    • Symptome beim Mann
    • Zusätzliche Untersuchungen beim Mann
    • Diagnose beim Mann
    • Ungeklärte Unfruchtbarkeit
  • Behandlungs- möglichkeiten
    • Beginn der Behandlung
    • Medikamentöse Behandlung
    • Operationen
    • Assistierte Reproduktion
  • Nach der Behandlung
    • Gesunde Schwangerschaft
    • Schwangerschaftsrisiken
    • Risikoschwangerschaften
    • Ungewollte Kinderlosigkeit
  • Bewältigung
    • Freunde und Familie
    • Schicksalsgefährten
    • Professionelle Hilfe
    • Selbsthilfe
    • Sekundäre Unfruchtbarkeit
    • Verlust der Schwangerschaft
  • Finanzielle Aspekte
    • Gesetzliche Regelung
    • Kostenzuschuß durch den IVF Fonds
  • Interessante Links
  • Startseite
  • Drucken
  • Glossar
  • Webseite senden

  • Der richtige Arzt
  • Die erste Fruchtbarkeits-untersuchung
  • Symptome bei der Frau
  • Zusätzliche Untersuchungen bei der Frau
  • Diagnose bei der Frau
    • Hormonelle Ursache
      • Anovulation
      • Hyperprolaktinämie
      • Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS)
      • Lutealphaseninsuffizienz
      • Vorzeitige Ovarialinsuffizienz
    • Fehlbildungen der Eileiter und der Gebärmutter
    • Zervixschleiminsuffizienz
    • Endometriose
  • Symptome beim Mann
  • Zusätzliche Untersuchungen beim Mann
  • Diagnose beim Mann
  • Ungeklärte Unfruchtbarkeit
Wunschkind-Begleiter ist ein individuelles Newsletterprogramm
Abonnieren Sie einen Service, der Sie auf jedem Schritt des Weges zu Ihrem Wunschkind begleitet
Diese Website hilft mir bei der Vorbereitung der Gespräche mit meinem Arzt:

Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS)

Das Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS) ist eine Erkrankung, bei der die Eierstöcke Eizellen gar nicht mehr oder nur noch sporadisch freisetzen und unzureichende Hormonspiegel produzieren. PCOS wird auch als Stein-Leventhal-Syndrom bezeichnet. Frauen mit PCOS haben geringfügig vergrößerte Ovarien mit vielen kleinen Zysten (mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Gewebe).

  • Symptome
  • Ursache
  • Behandlung

Symptome

Das PCOS kann völlig symptomlos und für die Frau unbemerkt verlaufen. Es kann jedoch auch zu verschiedenen Symptomen führen, wie beispielsweise:

  • Unregelmäßige Menstruation oder völliges Ausbleiben der Menstruation (Amenorrhoe)
  • Gewichtszunahme oder Fettsucht, namentlich um den Bauch herum (Adipositas)
  • Übermäßige Behaarung (Hirsutismus)
  • Akne
  • Fettige Haut

Das PCOS kann sich auf vielerlei Arten äußern. Die Diagnose kann mithilfe einer Kombination von Hormonbestimmungen und einer vaginalen Ultraschalluntersuchung, bei der die vergrößerten Eierstöcke ein charakteristisches Aussehen aufweisen, gestellt werden. Das Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS) ist der medizinische Fachausdruck für eine Kombination der oben aufgeführten Symptome.

Anfang

Ursache

Im Allgemeinen produzieren Frauen mit einem PCOS zu viel Insulin, was dazu führt, dass übermäßig viele Androgene produziert werden. Durch diese hormonelle Störung können die Eizellen nicht heranreifen, wodurch kein Eisprung stattfindet. Die nicht herangereifte Eizelle wird zersetzt, das Eibläschen kann sich jedoch mit Flüssigkeit füllen, wodurch Zysten erstehen. Dieses Bild ist charakteristisch für die Eierstöcke von Frauen mit einem PCOS.

Anfang

Behandlung

Medikamente
Im Fall von Anovulation verordnen Ärzte in vielen Fällen ovulationsinduzierende Medikamente und/oder Gonadotropine. Mithilfe dieser Medikamente können die Eierstöcke Eizellen produzieren. In manchen Fällen ist die Einnahme von insulinregulierenden Medikamenten wie beispielsweise Metformin zuweilen in Kombination mit ovulationsinduzierenden Medikamenten die beste Methode, eine Ovulation herbeizuführen. In vielen Fällen wird die Behandlung mit der Einnahme von Clomifentabletten begonnen, wobei gegebenenfalls die Dosierung (bis zu maximal drei Tabletten pro Tag) jeden Monat erhöht werden kann, bis eine Ovulation stattfindet. Wenn dies nicht mit Tabletten gelingt, kann man dazu übergehen, Injektionen mit Gonadotropinen zu verabreichen oder eine operative Behandlung zu erwägen.

Operationen
Einer der Faktoren des PCOS ist, dass die äußerste Schicht der Eierstöcke dicker wird, was die Ovulation verhindern kann. Früher hat man in diesen Fällen eine Keilresektion der Ovarien durchgeführt, um die Androgenproduktion einzudämmen. Diese Methode wird kaum noch angewandt. Eine neuere Methode, PCOS operativ zu behandeln, ist eine laparoskopische Elektrokoagulation der Ovarien (LEO). Bei dieser Operation werden kleine oberflächliche Löcher in die Eierstöcke gebrannt, wodurch sich die hormonelle Aktivität in den Ovarien verändert. Vor allem in den ersten Monaten nach dieser Operation ist die Wahrscheinlichkeit eines Eisprungs und somit eines regelmäßigen Zyklus gegeben. Die Vor- und Nachteile dieser Methode sind noch nicht hinreichend erforscht, weshalb LEO nicht in allen Zentren angeboten wird.

Anfang

IVF-Zentren in Österreich
Hier können Sie eine IVF-Klinik in Ihrer Nähe suchen
Verfügbare Behandlungen
Sich für eine geeignete Behandlungsart entscheiden
AESCA Pharma
  • Startseite
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
  • Inhaltsübersicht
  • International versions
© 2010® MSD. Alle Rechte vorbehalten.