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Hyperprolaktinämie

Unter Hyperprolaktinämie versteht man die übermäßige Produktion des Hormons Prolaktin (ein die Milchproduktion stimulierendes Hormon) seitens der Hypophyse. Hyperprolaktinämie hemmt den Hypothalamus und unterdrückt so die Ovulation.

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Symptome

Bei Frauen treten als Symptome dieser Erkrankung eine Galaktorrhoe (Milchproduktion der Brustdrüse bei nicht stillenden Frauen) und eine Anovulation (Ausbleiben des Eisprungs) auf.

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Ursachen

Eine Hyperprolaktinämie kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden:

  • Gutartige Tumore der Hirnanhangdrüse (sogenannte Prolaktinome).
  • Schilddrüsenerkrankungen.
  • Medikamente wie manche Beruhigugsmittel, Medikamente gegen Bluthochdruck und Medikamente gegen Übelkeit.
  • Orale Kontrazeptiva (Antibabypille) und Drogen (wie beispielsweise Marihuana).

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Behandlung

Zunächst muss die Ursache festgestellt werden. Mit einer Blutuntersuchung können erhöhte Prolaktinspiegel nachgewiesen werden. Eine Magnet-Resonanz-Tomographie (MRI) des Kopfes kann zum Ausschluss eines Prolaktinoms oder Schilddrüsentumors gerechtfertigt sein, vor allem, wenn Symptome wie verschwommenes Sehen auftreten. Zur Behebung der Hyperprolaktinämie werden anhängig von der Ursache sowohl medikamentöse als auch operative Methoden eingesetzt:

  1. Bromocriptin wird zur Reduktion übermäßiger Prolaktinspiegel angewendet.
  2. Clomifen wird zur Ovulationsinduktion angewendet.
  3. Operationen erfolgen ausschließlich zur Entfernung von möglichen Tumoren (eine Behandlungsmethode mit höherem Risiko).

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