AKTUELLES LEXIKON
Die wichtigsten Begriffe, die rund um die Kinderwunschbehandlung immer wieder auftauchen, für Sie im Überblick.
  • Abort
    • Fehlgeburt
  • Agonist
    • Chemische Substanz, welche die Aktivität eines körpereigenen Hormons nachahmen und gleichartige Reaktionen auf natürliche Hormontätigkeiten im Körper stimulieren kann
  • Andrologie
    • Männerheilkunde
  • Antagonist
    • Ein Antagonist hebt die Wirkung einer Substanz auf bzw. entfaltet eine entgegengesetzte Wirkung.
  • Antikörper
    • Körpereigener Abwehrstoff
  • Aszites
    • Flüssigkeit im Bauchraum, z. B. bei Überstimulation der Eierstöcke
  • Auslösespritze
    • hCG-Spritze zum Auslösen des Eisprungs
  • Blastozyste
    • Fortgeschrittenes Teilungsstadium eines frühen Embryos
  • Cervicalsekret
    • Schleim im Gebärmutterhals
  • Cervix
    • Gebärmutterhals
  • Chromosomen
    • Träger der Erbanlagen
  • Clomifen
    • Clomifen ist ein Wirkstoff (Antiöstrogen), der die Reifung von Eibläschen stimuliert.
  • Corifollitropin alfa
    • Rekombinantes FSH Molekül welches nur einmal (anstatt 7 x) injiziert werden muss
  • Diaphragma
    • Kunststoffkappe zum Verschließen des Gebärmuttermundes, auch zur Empfängnisverhütung
  • Eierstöcke (Ovarien)
    • Geschlechtsorgane der Frau, in denen befruchtungsfähige Eizellen sowie Geschlechtshormone produziert werden
  • Eileiter (Tuben)
    • Röhrenförmiger Kanal als Verbindung zwischen den Eierstöcken und der Gebärmutter, in dem die Samenzelle zum Ei und die befruchteten Eier in die Gebärmutterhöhle transportiert werden.
  • Embryo
    • Das ungeborene Kind in den ersten 12 Wochen
  • Embryotransfer
    • Das Übertragen eines Embryos in die Gebärmutter (ET)
  • Endometriose
    • Das Auftreten von gebärmutterschleimhautähnlichem Gewebe außerhalb der Gebärmutter
  • Endometrium
    • Gebärmutterschleimhaut
  • Extracorporale Befruchtung (ECB)
    • Die Befruchtung einer Eizelle außerhalb des Körpers (siehe In-vitro-Fertilisation)
  • Extrauterin
    • Außerhalb der Gebärmutter
  • Extrauteringravidität (EUG)
    • Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter, zum Beispiel im Eileiter
  • Fertilisation
    • Befruchtung
  • Fetus
    • Das ungeborene Kind nach der 12. Woche
  • Fimbrientrichter
    • Trichterförmige Öffnung des Eileiters zur Aufnahme der Eizelle
  • Follikel
    • Mit Flüssigkeit gefülltes Eibläschen, in dem sich die Eizelle befindet
  • Follikelpunktion
    • Absaugen der Follikel zur Gewinnung von Eizellen
  • FSH (Follikelstimulierendes Hormon)
    • Fertilitätshormon, das Wachstum und Entwicklung der Eizellen fördert
  • Gameten
    • Keimzellen (Ei- und Samenzellen)
  • Gelbkörper (Corpus luteum)
    • Entsteht im Eierstock aus dem gesprungenen Follikel, ist wichtig für die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft.
  • GnRH (Gonadotropin Releasing Hormone)
    • GnRH (Gonadotropin-Releasing-Hormon)-Antagonisten verhindern einen zu frühen Anstieg von LH (Luteinisierendes Hormon) und damit einen zu frühen Eisprung.
  • GnRH-Agonisten
    • GnRH Agonisten verhindern einen zu frühen Eisprung und LH Anstieg durch Mehrausschüttung von LH in einer früheren Phase.
  • GnRH-Antagonisten
    • GnRH (Gonadotropin-Releasing-Hormon)-Antagonisten verhindern einen frühen Anstieg von LH (Luteinisierendes Hormon) und damit einen zu frühen Eisprung
  • Gravidität
    • Schwangerschaft
  • hCG (Humanes Choriongonadotropin)
    • Hormon, das während der Schwangerschaft produziert wird. hCG kann auch als Medikament angewendet werden, um einen Eisprung herbeizuführen.
  • hMG (Humanes Menopausales Gonadotropin)
    • hMG wird aus dem Urin postmenopausaler Frauen hergestellt und führt zum Heranreifen der Eizelle.
  • Hormon
    • Körpereigener Botenstoff
  • Hypophyse
    • Hirnanhangdrüse
  • Hypothalamus
    • Übergeordnete Hormonsteuerdrüse, regelt die Funktion der Hypophyse
  • ICSI
    • Intrazytoplasmatische Spermieninjektion, Injektion eines Spermiums in eine Eizelle
  • Idiopathische Sterilität
    • Ungeklärte Sterilität ohne Nachweis der Ursachen
  • Immunologische Sterilität
    • Durch körpereigene Abwehrreaktion hervorgerufene Sterilität
  • Implantation
    • Einnisten des Embryos in der Gebärmutterschleimhaut
  • Immunsystem
    • Das körpereigene Abwehrsystem
  • Intrauterine Insemination (IUI)
    • Übertragung von besonders aufbereiteten Spermien zum Zeitpunkt des Eisprungs mithilfe eines dünnen Katheters direkt in die Gebärmutterhöhle.
  • In-vitro-Fertilisation (IVF)
    • „Reagenzglasbefruchtung“/Befruchtung außerhalb des Körpers (lateinisch: vitrum – das Glas)
  • Kanüle
    • Hohlnadel
  • Katheter
    • Dünner Schlauch zum Einführen in Körperorgane
  • Kulturmedium
    • Nährlösung
  • Kryokonservierung
    • Tiefgefrierkonservierung
  • Leihmutterschaft
    • Austragen einer Schwangerschaft durch eine andere Frau, von der die befruchtete Eizelle nicht stammt; in Österreich nicht erlaubt
  • Luteinisierendes Hormon (LH)
    • Hormon, das den Eisprung auslöst
  • MESA
    • Mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration – Gewebeprobenentnahme aus dem Nebenhoden
  • Nebennierenrinde
    • Drüse, in der Sexualhormone produziert werden. Störungen der Nebennierenrinde können zur Unfruchtbarkeit führen
  • Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS)
    • Seltene Komplikation bei der Kinderwunschbehandlung. Es kann durch die hormonelle Stimulation der Eierstöcke hervorgerufen werden und nur leichte Ausprägung haben, jedoch auch schwere Ausprägung, die stationär behandelt werden muss.
  • Östrogen
    • Weibliches Hormon, das im Eibläschen produziert wird
  • Ovar
    • Eierstock
  • Ovulation
    • Eisprung
  • Ovulationsinduktion (OI)
    • Medikamentöse Behandlung zur Auslösung des Eisprungs
  • Plazenta
    • Mutterkuchen
  • Polyzystisches Ovar (PCO)
    • Eierstock mit vielen kleinen Zysten, meist in Verbindung mit erhöhten männlichen Hormonspiegeln
  • Präimplantationsdiagnostik (PID)
    • Untersuchungen des Erbguts beim Embryo
  • Progesteron
    • Weibliches Hormon, das nach dem Eisprung während der zweiten Hälfte (Lutealphase) des Menstruationszyklus produziert wird. Fördert den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zur Vorbereitung auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle.
  • Rekombinantes FSH (rFSH)
    • Hochreines follikelstimulierendes Hormon, das gentechnologisch gewonnen wird. Die Struktur und Wirkungen sind identisch dem menschlichen Hormon. Es wird im Rahmen der Kinderwunschbehandlung als Fertilitätshormon zur Stimulation der Eierstöcke eingesetzt.
  • Sperma/Spermium
    • Samen/Samenzelle
  • Spermaantikörper
    • Körpereigene Abwehrstoffe gegen Samenzellen bei Mann und/oder Frau
  • Spermiogramm
    • Analyse der Samenqualität
  • Stimulation
    • Förderung des Heranreifens von Follikeln, z. B. Durch Hormone
  • Sterilität
    • Ungewollte Kinderlosigkeit
  • TESE
    • Testikuläre Spermienextraktion, Gewinnung von Spermien aus dem Hoden
  • Transuterin
    • Durch die Gebärmutter
  • Tube
    • Eileiter
  • Urinäres FSH (uFSH)
    • Aus dem Urin gewonnenes aufgereinigtes FSH
  • Uterus
    • Gebärmutter
  • Zyste
    • Mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum

 

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