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Das Risiko einer Fehlgeburt bei Mehrlingsschwangerschaft

Obwohl viele ehemals unfruchtbare Paare es als einen Segen empfinden, mit mehr als einem Kind schwanger zu sein, besteht für die Frau leider das erhöhte Risiko einer Fehlgeburt. Teilweise ist dies auf das erhöhte Risiko von Chromosomenanomalien zurückzuführen, der Grund für viele Fehlgeburten. Eine Schwangerschaft mit zwei, drei oder mehr Kindern birgt im Vergleich zu einer Schwangerschaft mit nur einem Kind das erhöhte Risiko auf Chromosomenanomalien.

Darüber hinaus haben Mehrlingsschwangerschaften für ihr Wachstum einen erhöhten Platzbedarf, und möglicherweise kann die Gebärmutter sich diesem Mehrbedarf nicht anpassen. Bei einer Zwillingsschwangerschaft ist das Risiko, einen Zwilling nach 20 Wochen oder im ersten Monat nach der Geburt zu verlieren doppelt so hoch. Das Risiko bei Drillingen oder höhergradigen Mehrlingsschwangerschaften ist erheblich höher.

Wenn es zu einer Fehlgeburt kommt

Kommt es zur Fehlgeburt eines der Kinder, ist die Wahrscheinlichkeit glücklicherweise hoch, dass mit dem bzw. den überlebenden Kind(ern) alles Weitere gut verlaufen wird, wenn die Fehlgeburt im ersten Schwangerschaftsdrittel eingetreten ist. Je früher die Fehlgeburt eintritt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen.

Verliert eine Frau eines ihrer Kinder, ist sie einem Meer von Gefühlen ausgesetzt. Ungeachtet dessen, welche Umstände dazu geführt haben, ist der Verlust eines Kindes immer schwer zu verarbeiten, und manchmal kann es besonders schmerzhaft sein, dass das eine Kind weiter heranwächst, während man gleichzeitig den Verlust des anderen betrauert.

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