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Ungewollte KinderlosigkeitWenn man so lange versucht hat, unbedingt ein Kind zu bekommen, empfindet man leicht ein Gefühl der Niederlage oder der Kapitulation, wenn man dieses Ziel nicht weiter verfolgt. Der Entschluss zur Aufgabe dieses Kampfes ist mutig und verdient Respekt, ist die Folge reiflicher Überlegungen und zeugt von starkem Verantwortungsbewusstsein. Häufig empfinden Paare, die ihren lang gehegten Wunsch aufgeben, Schuldgefühle und Scham. Manchmal kommt noch hinzu, dass das persönliche Umfeld dieser bewussten Entscheidung zur Aufgabe kein Verständnis entgegenbringt. Letztendlich müssen sich die Paare darauf konzentrieren, was für sie am besten ist. Die Entscheidung, ohne Kinder zu leben, ist eine sehr persönliche – sie kann einzig von Ihnen und Ihrem Partner getroffen werden. Die Entscheidung, den quälenden Kampf mit der Unfruchtbarkeit aufzugeben, kann neue Schubkraft bedeuten. Sobald man sich mit der Unfruchtbarkeit abgefunden hat, tut sich für viele Paare ein neues Tor zu einer Welt voller neuer Möglichkeiten auf. Den Paaren eröffnet sich nunmehr die Möglichkeit, sich neue Ziele zu setzen und anderen Träumen und Erwartungen nachzugehen, die sie vormals verdrängt hatten, während sie darauf harrten, schwanger zu werden. Ungewollte Kinderlosigkeit ist ein gemeinsames Problem. Auch die Lösung dieses Problems ist eine gemeinsame Aufgabe. Viele verschiedene Aspekte sind bei der Verarbeitung der Unfruchtbarkeit zu berücksichtigen. Um diese Phase gut abzuschließen und ihr den erforderlichen Raum zu geben, kann eine psychologische Beratung sehr hilfreich sein. Patientenvereinigung Es gibt eine landesweite Patientenvereinigung für Fruchtbarkeitsproblematik. Diese Vereinigung nennt sich Wunschkind-Kinderwunsch Bücher Vielleicht möchten Sie mehr Hintergrundinformationen zu ungewollter Kinderlosigkeit erhalten. Zu diesem Zweck können Sie sich gut in der Buchhandlung oder Bibliothek beraten lassen. |
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